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Microsoft Offline Update

Gliederung
Teil 1: Die Theorie
Teil 2: Update von Windows XP
Teil 3: Update von Windows 2000, Stolpersteine eines Updates von Windows NT 4.0 Workstation und Windows 2003 Server
Teil 4: Microsoft Office 97 /2000 / XP / 2003 sowie sinnvolle Erweiterungen
Teil 5: Gestaltung einer HTML-Oberfläche, Erstellung einer Autorun-CD, administrative Möglichkeiten in einem Netzwerk


Windows Update - komfortabler als man denkt


...denn es geht doch!

Vieles von Microsoft wird kritisiert, zu den am häufigsten kritisierten Themen gehört sicherlich das Microsoft Update in Form der Microsoft Windows Update Webseite. Bei einer Erstinstallation ist das ja sehr praktisch, bei einer erneuten Installation müssen aber alle installierten Updates erneut herunter geladen werden - so schimpfen Computernutzer zumindest vor sich hin.

In diesem Fall ist jegliches Geschimpfe aber unangebracht, denn die einzelnen Updates lassen sich sehr wohl herunterladen und auf der lokalen Festplatte speichern. Diese Funktion ist nur etwas versteckt und muss erst eingeschaltet werden. Dies ist völlig unkompliziert und zudem noch sehr komfortabel, wie wir Ihnen in den nächsten Schritten zeigen werden.

Die nun folgende Anleitung ist für das Betriebssystem Windows XP gedacht. Hinweise auf Windows 2000 werden in Kürze folgen.

Schritt 1: Windows Update anpassen


Man muss es nur wissen

Als erstes muss natürlich die Windows Update Webseite aufgerufen werden. Ist dies geschehen findet sich links unter dem Punkt "Weitere Optionen" der Auswahlpunkt "Windows Update anpassen". Nach einem Klick darauf öffnet sich ein Fenster "Windows Update benutzerdefiniert anpassen".

Windows Update Webseite:
Weitere Optionen
  [X] Windows Update anpassen

In diesem steht als erste Überschrift "Optionen für Windows Update festlegen", darunter der Auswahlpunkt "Verknüpfung für Update Katalog unter Siehe auch anzeigen".  Danach folgt ein Hinweis von Microsoft: Der Windows Update-Katalog stellt Updates zur Verfügung, die auf Windows-basierten Computern im Heim- oder Firmennetzwerk installiert werden können. Nur für fortgeschrittene Benutzer empfohlen.

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So fortgeschritten muss man aber gar nicht sein. Wir setzen also das Häkchen vor dem Auswahlpunkt "Verknüpfung für Update Katalog unter Siehe auch anzeigen". Danach klicken wir oben rechts auf "Einstellungen speichern".

Das war es eigentlich schon, zumindest haben wir damit die nötige Voreinstellung vorgenommen. Man muss halt nur wissen, wie es geht.


Schritt 2: Den Windows Update-Katalog nutzen


Praktisch, praktisch

Nachdem Schritt 1 nachvollzogen ist, befindet sich auf der linken Seite (im Menü quasi) ein neuer Eintrag unter "Siehe auch". Dieser nennt sich "Windows Update-Katalog" und ist exakt das, was uns interessiert. Ein Klick mit der linken Maustaste öffnet den Katalog, welcher nun zwei interessante Möglichkeiten anbietet:

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* Updates für Microsoft-Betriebssystemen suchen
* Treiberupdates für Gerätetreiber suchen

Uns interessiert hier erstmal der erste Punkt, also das Suchen nach Updates für das Microsoft-Betriebssystem. Hat man dieses per Mausklick ausgewählt, so erscheint eine Nachfrage, welches Betriebssystem und welche Sprache man benutzt. Wir wählen hier Windows XP Professional in Deutsch (Sie wählen natürlich entsprechend das System, was Sie benutzen).

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Eigentlich könnten wir jetzt schon auf "Suchen" klicken, möchten hier aber vorher noch auf eine weitere Möglichkeit hinweisen. Unter "Erweiterte Suchoptionen" lässt sich die Suche nach eigenen Vorstellungen einschränken, beispielsweise wenn nur ein bestimmtes Update gesucht wird.


Dies möchten wir aber nicht und klicken dementsprechend einfach auf "Suchen". Nun erscheinen die Suchergebnisse, und zwar nach Gruppen sortiert:

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* Wichtige Aktualisierungen und Service Packs
* Empfohlene Update
* Mehrsprachigkeitsfeatures

Wir wählen hier beispielsweise "Wichtige Aktualisierungen und Service Packs aus", worauf sich eine Tabelle mit den gefunden Einträgen öffnet. Jeder einzelne lässt sich nun nach Belieben durch Klick auf "Hinzufügen" in den so genannten Downloadwarenkorb legen.

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Nun können wir selbiges für "Empfohlene Updates" oder "Mehrsprachigkeitsfeatures" (sofern vorhanden) wiederholen. Dann gehen wir im nächsten Schritt an das Herunterladen.


Schritt 3: Herunterladen der ausgewählten Updates


Ab auf die lokale Platte

Alle gewünschten Updates sind ausgewählt und warten im Downloadwarenkorb (was für ein Wort, hier war ein Übersetzer wohl etwas zu genau), zu dem wir mit einem Klick auf "Zum Downloadwarenkorb wechseln" gelangen.

Hier können wir nun einen beliebigen Downloadpfad angeben, beispielsweise "D:\Win-Updates" oder etwas in der Art (wir würden hier nur einen Übergangsordner angeben, warum dazu gleich mehr). Einzige Einschränkung: Der Pfad muss bereits existieren!

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Dann aber steht dem Mausklick auf "Jetzt downloaden" (hier hatte der Übersetzer dann wohl keine Lust mehr, dabei klingt herunterladen doch wesentlich besser als downloaden ;-) ) nichts mehr im Wege. Es erscheinen noch einmal die Lizenzbestimmungen, nach deren Bestätigung geht es dann aber mit dem Herunterladen los.

Nach Abschluss des Downloads erscheint eine Meldung über den Downloadverlauf.

Etwas Handarbeit erleichtert die Zukunft


Nicht nötig, aber sinnvoll

Die einzelnen Updates werden in einzelne Verzeichnisse und Unterverzeichnisse gespeichert. Diese sind stellenweise etwas verwirrend und nicht unbedingt nachzuvollziehen. Auch die Namensgebung der Dateien schreckt etwas ab. Unter Q314147.exe kann man sich nicht wirklich etwas vorstellen. In jedem Verzeichnis, in dem sich eine Exe-Datei befindet, findet sich auch ein Internet-Link. Dieser führt zu einer Beschreibung des entsprechenden Updates. So erfährt man schnell, dass sich hinter der Q314147.exe das Sicherheitsupdate vom 12. Februar 2002 verbirgt und das es eine Sicherheitslücke im SMTP-Dienst schließt. Mit diesem Wissen kann kann man die Datei nun entsprechend umbenennen. SMTP_Feb12.exe klingt da doch schon viel besser.

Geht man so bei jeder Datei vor, so hat man zwar einiges an Arbeit, weiß in Zukunft aber auch genau, um welches Update es sich handelt. Nun kommen wir auch zu dem Grund, warum wir nur einen Übergangsordner empfohlen haben. Die von Microsoft angelegten Verzeichnisse und Unterverzeichnisse sind undurchsichtig und zu kompliziert. Wir würden hier empfehlen, einen extra Ordner anzulegen und diesen Windows-Updates zu nennen. In diesen kann man dann einfach die umbenannten Exe-Dateien kopieren, auf Wunsch natürlich auch mit Unterverzeichnissen.

Noch ein Hinweis!


Keine weiteren Auswirkungen

Sie werden sich vielleicht fragen, ob diese Vorgehensweise eventuell Auswirkungen auf den normalen Betrieb des Windows Update hat. Wir können Sie beruhigen, das hat es nicht! Sie können, wie gewohnt, auf die Seite gehen und Updates automatisch herunterladen und installieren lassen. Wir haben nichts weiter getan, als ein etwas verstecktes Feature frei zu schalten.

Von nun an können Sie jedes Update auch einzeln herunterladen. Overclocker und Bastler, die sich doch hin und wieder mal das System zerschießen, werden diese Möglichkeit sicher zu schätzen wissen.


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